15.-21. Februar 2016

Trainingslager Neuseeland – Woche 6

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Es ist unglaublich wie schnell die Zeit verging! Nun liegt auch die sechste und damit letzte Woche hinter uns. Das einzige, was uns jetzt noch erwartet, ist ein letzter langer Trainingstag am Montag und dann ein lange Heimreise.

In der vergangenen Woche standen die Neuseeländischen Meisterschaften im Fokus. Am Dienstag wurde die Regatta mit den Vorläufen gestartet. Ich startete im leichten Einer, im schweren Doppelzweier mit Jeannine und im leichten Doppelzweier mit Fréd.

Die Rennen verliefen ziemlich gut und ich konnte mich mit Jeannine sowie auch mit Fréd direkt für den Final am Freitag respektive Samstag qualifizieren. Im Einer musste ich mich am darauf folgenden Tag im Hoffnungslauf nochmals beweisen, konnte mir jedoch souverän einen Platz im Final sichern.

Für die ganze Woche war die Wettervorhersage nicht gerade berauschend. Ein Zyklon sauste über die Insel und sorgte für stürmische Ruderbedingungen. Am ersten Finaltag bekamen wir dies gleich zu spüren. Der See war kaum ruderbar und ich hoffte sie würden das Einer-Rennen verschieben. Doch nichts geschah. Also wärmte ich mich ein und ruderte, oder besser gesagte kämpfte mich, irgendwie an den Start. Kaum dort angekommen, stellte ich jedoch fest, dass die Regatta doch unterbrochen wurde. Auf Anweisung der Rennleitung musste ich am Start aussteigen und warten, bis es weiter gehen konnte. So etwas ist mir definitiv noch nie passiert. Glücklicherweise war Fréd in ihrem Einer auch mit von der Partie und wir nahmen die ganze Aktion mit Humor. Weniger amüsant war, dass es plötzlich hiess: „Und weiter geht’s!“,  wir gerade mal in unseren Einer sitzen konnten und fünf Minuten später bereits das Startkommando fiel. Glücklicherweise hatten alle mit denselben Problemen zu kämpfen. Ja, ein Kampf war es tatsächlich! Ein Boot voller Wasser, Gegenwind, Wellen und das gesamte neuseeländische Frauen-Leichtgewichts-Team, gegen die ich mich beweisen sollte. Nach einem nie enden wollenden Rennen, überquerte ich als vierte die Ziellinie. Für mich war es kein schlechter Start in die Finalrennen.

Am Nachmittag wartet dann der Doppelzweier mit Jeannine. Auch dort trafen wir nicht bessere Bedingungen an. Der einzige Unterschied war, dass ich, im Vergleich zum Skiff-Rennen, mit Jeannine einen „Motor“ im Boot hatte. So fühlte sich das Rennen auch an. Zwar lagen wir nach dem Start ein wenig hinten, doch dann kamen wir immer mehr in Fahrt, und konnten einige Boote überholen, davonziehen und die führenden Boote unter Druck setzten. Am Schluss reichte es für den dritten Rang.

Das Finalrennen mit Fréd einen Tag später war für mich ein Abschluss dieses Trainingslagers und auch eine Standortbestimmung, um zu sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Aus diesem Grund nahmen wird das Rennen, trotz wenig Konkurrenz, sehr ernst und versuchten, alles herauszuholen. Dafür wurden wir mit einem Sieg und einer schnellen Zeit belohnt.

Alles in allem kann ich auf eine erfolgreiche Regatta-Woche zurückblicken und damit unser Trainingslager mit einem guten Gefühl beenden.

Es war eine unglaublich coole Zeit hier in Neuseeland und ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen! 

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